2 Uhr morgens, die Böllerei hat endlich ein Ende.
Zeit für meinen rituellen Einstieg in das neue Jahr.
Eine Flasche Chateau Margaux (1990, die Bestände werden langsam knapp), eine Cohiba Linea 1492 Siglo III und im Hintergrund läuft BBC Radio 3.
Der Kopf ist frei, weder kontemplatives noch nostalgisches noch (Gott behüte) lamentierendes Gedankengut drängt in meinen Genuß. (Hätte auch keine Chance)
Luxus ist, wenn man es sich leistet, einige Stunden gedankenlos zu sein.
Bei soviel snobistischen Genuß (gestehe ich gerne zu) könnte gerne eine Riege williger Damen (gibts dafür einen Terminus Technicus? Rudel? Häuflein?) bei mir auflaufen, sie hätten keine Chance auf meine Aufmerksamkeit.
Außer wenn Frl. L. ihre Sonnenbrille entfernen würde, aber die würde auch nicht im Rudel herumziehen, höchstens Klingeln und nach Kabeln fragen.
Und heute abend wird diese kurze aber erquickliche Phase unter Absingen schmutziger Lieder (Workman-Blues) offiziell beendet. Dann heisst es wieder 'Kick-Ass after putting the plug in'. Ahh, die Freude an Extremen.
Und heute abend wird diese kurze aber erquickliche Phase unter Absingen schmutziger Lieder (Workman-Blues) offiziell beendet. Dann heisst es wieder 'Kick-Ass after putting the plug in'. Ahh, die Freude an Extremen.
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