- Zufälle - etwa, wenn man einen Schulfreund nach mehr als 30 Jahren im gleichen Hotel trifft und man sich sofort wiedererkennt. (Ein klares Zeichen, dass ich noch genauso jugendlich, frisch und dynamisch aussehe wie in der Blüte meiner Jugend)
- Bekenntnisse - "Tut mir leid, ich habe gerade wirklich keine Lust auf Sex mit Ihnen" Unglaublich, aber das habe tatsächlich ICH diesen Monat von mir gegeben. (Ein klares Zeichen, daß ich nicht mehr genauso jugendlich, frisch und dynamisch bin wie in der Blüte meiner Jugend)
- Diskretionen - Vielleicht nehme ich meine Millionen nicht mit ins Grab, aber sicherlich anvertraute Geheimnisse
- Überraschungen - hatte ich schon gebloggt, aber der Effekt wirkt immer noch nach
- Innere Konflikte - keine, seit dem ich verstanden habe, daß Liebe viele Formen haben kann und nicht exklusiv sein muss. Vielleicht eine der wenigen Disziplinen, bei denen Multitasking nicht zu Lasten von Qualität gehen muss
- Privater Stolz - Yep, und eigentlich müsste mein Brustkorb um 20cm anschwellen
- Historisches - die Ex-Bandmitglieder überlegen ernsthaft, einen Auftritt zum 20jährigen Jubiläum der Band-Auflösung zu organisieren. Ein netter Gedanke, aber ohne mich. Das war in einem anderen Leben und ich habe seit 10 Jahren einen grossen Bogen um jedes Klavier, jeden Flügel und jedes Keyboard gemacht. Genau wie damals habe ich auch heute noch Ansprüche an mich selbst. Wenn ich die nicht erfüllen kann...Finger weg. Mit Musik spielt man nicht, wenn sie einem wichtig ist.
Sonntag, 1. Juli 2012
Monatsbilanz Juni
Wie, der Juni ist schon vorbei? Kam mir vor, als hätte der Monat nur zwei Tage gehabt...wenn auch zwei Tage a 360 Stunden. Das Hotelpersonal amüsierte sich darüber, daß von Woche zu Woche meine Weckzeit nach vorne geschoben wurde - mittlerweile bin ich bei 5 Uhr angelangt. Und dann waren da noch....
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Ich mag Deinen Rückblick,
AntwortenLöschenwobei ich mir bei "Historischem" ganz uneigennützig eine andere Entscheidung wünschen würde. Das wären spannende Posts!
Und, geehrter Herr. N., wir haben tatsächlich nur ein Leben!
Nun, sehr geehrte Frau PU, nichts gegen Ihren Reduktionismus, aber ich lebe derzeit mindestens drei verschiedene Leben. Da ich mich entsinnen kann, daß eines Ihrer Lebensziele lautet, mich durch einen Elefanten aus der Bahn werfen zu lassen, bin ich dankbar, daß ich mit zwei weiteren Leben vorgesorgt habe.
AntwortenLöschenUnd ausnahmsweise sehr ernsthaft: Wenn ich mich beim "Historischen" anders entschieden hätte, hätte ich mir selbst bewiesen, daß die letzten 15 Jahre ein Lebenslüge gewesen sind. So bleibt es bei dem Verdacht. Und damit kann ich gut leben.