Als kleine Erinnerung für mich selbst:
Freitag Abend auf den Dresdner Musikfestspielen im Palais des Großen Garten. Brahms war super, Benjamin Britten dagegen wieder einmal die Imitation einer U-Bahn, die auf quietschenden Gleisen eine Vollbremsung versucht...und scheitert. Die Kommentierung im Programmheft spricht diplomatisch von "lockeren Tonalitätsbeziehungen". Aber der Bezug von Dresden zu Britten ist ein solcher, dass man das durchaus in Kauf nehmen kann. Und irgendwie wirkte Brittan in der sehr eigenen Atmosphäre des Palais dann doch weniger schräg als befürchtet.
Samstag und Sonntag ein einziger Dauerlauf von Weinverkostung zu Biertisch zu 5-Gänge Menü und das alles bei bestem Wetter.
Und heute? Hilfe, ich bin nicht mehr lebensfähig. Alles schmerzt. Beine, Bauch und Hirn brauchen erstmal eine mehrtägige Pause, aber die wird es nicht geben.
Ein langes Wochenende, wie ich es schon lang nicht mehr hatte und schon viel früher gebraucht hätte.

Gestern tat es weh und heute denkst Du nur noch an die schönen Momenten, oder? Klingt nach einem genialen Wochenende!
AntwortenLöschenEs war in der Tat nicht ganz schlecht. Nur mehr Sex hätte dabei sein können. Aber das ist im Zusammenspiel mit Kultur eh ein schwieriges Thema in Deutschland.
LöschenAh ja? Ist das so? Das erklärt einiges. Ich werde die nächsten Tage einen großen Bogen um Ausstellungen und so machen ;).
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