Daher lasse ich beim samstäglichen Einkauf den mir zur Erziehung zugeordneten Nachwuchs durch regelmässige Praxiseinsätze partizipieren.
"Du holst Klopapier und Kaugummi und wir treffen uns dann an Kasse 3"
Während ich den Inhalt meines moderat gefüllten Einkaufswagens auf das Band an der Kasse umlade, steht die Nachwuchseinkaufskraft neben mir und wartet geduldig ab, um SEINE Artikel dann separat abzulegen und dank einer Gabe des großzügigen Vorbilds selbst zu bezahlen. Üblicherweise ein Vorgang, bei dem ich in den letzten Monaten keine Zwischenfälle zu beklagen hatte. Da vergisst man dann schon mal, einen letzten kontrollierenden Blick auf die Junior-Besorgungen zu werfen.
"Hallo? Entschuldigen Sie, aber soll der junge Mann das kaufen?" tönt auf einmal die Kassiererin.
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| Ist gut, aber macht Bauchweh |
"Junior, was solltest Du holen?"
"Is Kaugummi, is gut"
Wenn ich mir so die Aufmachung von jugendorientierten Produkten ansehe, muss ich zugeben, dass man die Großpackung Billy Boy durchaus für alles Mögliche halten könnte, eben auch für Kaugummis.Es spricht einiges dafür, dass bestimmte Produkte früher nur unterm Ladentisch verkauft wurden.
"Wenn Du die isst, bekommst Du ganz dolles Bauchweh"
Ich hab' da zwar keine Erfahrung, aber in dem Fall ist Wissen genauso gut.
Als Ersatz gab es ein Eis...und viel Gelächter von den anderen Kunden in der Schlange, die nochmal die Waren in ihren Einkaufskörben kritisch überprüften.

Der arme Kleine... jetzt hat er bestimmt ein Trauma und kauft nie mehr Gummis! Dann pass mal bloss auf, dass Du ihm die rechtzeitig besorgst... unterm Ladentisch durch, versteht sich.
AntwortenLöschenAch was Trauma, deshalb hat er ja ein Eis bekommen. Aber auch nur eine Kugel, sonst hätte er davon ja auch Bauchweh bekommen und dann vielleicht einen Vergleichstest gefordert.
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