Manchmal fehlt dem geschriebenen Wort der dazugehörende Tonfall, um Menschen wie mir es zu erleichtern, zwischen Vordergründigem oder versteckt Hintersinnigem, zwischen Frage und Aussage, Feststellung und Andeutung zu unterscheiden.
Je mehr man von der Zwiebel Mensch an Schichten entblättert, desto schwieriger wird es, eindimensionale und einkanalige Daten in wertige Informationen zu übersetzen - im Sinne des Verfassers.
Es mehren sich Zwischenrufe a la "Falsch verstanden", "Streiche ersatzlos" oder "Lösch' die letzten 10 Minuten und fang nochmal von vorne an"
Zusammen schweigen liefert weniger Mißverständnisse, geht sparsamer mit Stimmbändern um und ist überhaupt umweltfreundlicher.
Und wenn's denn mal unbedingt sein muss, kann man ja auch in den Wald gehen und einen Baum beschimpfen, seinen zweiten Vornamen tanzen oder einen Blogbeitrag schreiben.
Oder mal stellt die Kommunikation ein, aber das bedeutet ja leider nicht, dass weniger geredet wird. Es wird nur weniger gesagt.
War noch was?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen