Sonntag, 17. Juni 2012

Markiert

Wieso ist eigentlich McDonalds der Hauptsponsor der EM? Ich sehe zwar die Werbebanden, aber keinen Spieler, der sich vor, während oder nach dem Spiel einen Burger genehmigt.

Viel erfolgreicher wäre es m.E. wenn die UEFA gezielt zwei konkurrierende Marktpartner als Sponsoren angesprochen hätte, die zudem einen klaren Bezug zum Geschehen auf dem grünen Rasen haben. Der Leser ahnt es schon, ich kann dabei nur den Bundesverband der Tattoo-Entferner auf der einen Seite und die Initiative Pro-Tattoo auf der anderen Seite im Sinn haben. So wie gefühlte 80% der Spieler mit Körperzeichnungen herumlaufen, dürfte es für beide Seiten äußerst profitabel sein, für ihre jeweiligen Leistungen zu werben.

Ich werde einen Businessplan erstellen, um 2018 bei der WM in Russland Sponsoren für und gegen Prinz Albert Piercings einzuwerben. Bis dahin sind wir dann auch soweit, daß die Spieler alle 10 Minuten ihre Hosen runterlassen dürfen. Das Schöne daran: Die Sponsoren müssen nicht viel ändern, um im Jahr darauf auch bei der Frauen-WM aufzutreten.

Hauptsache, der Ball der Rubel rollt.

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